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Stornierung durch Fluggast - Rückerstattung des Flugpreises

Gemäß § 649 S. 2 BGB behält der Unternehmer trotz der Kündigung des Bestellers seinen Werklohnanspruch. Er muss sich nach § 649 S. 2 2. HS BGB jedoch dasjenige anrechnen lassen, was er aufgrund der Aufhebung des Vertrages an Aufwendungen erspart oder durch anderweitigen Erwerb erzielt oder zu erzielen böswillig unterlässt.

Im vorliegenden Fall hatte ein Fluggast seinen Flug storniert und stritt nun um die Rückerstattungshöhe mit der Fluggesellschaft. Diese hatte ihre ersparten Aufwendungen vorliegend mit den bereits an den Fluggast und späteren Kläger gezahlten 104,95 € beziffert und zusätzlich, vom Kläger nicht erheblich bestritten, dargelegt, dass weitere Aufwendungen durch die Kündigung des Klägers nicht erspart werden konnten.

Hinsichtlich eines anderweitigen Erwerbs hat die beklagte Fluggesellschaft ausgeführt, dass sie den vom Kläger stornierten (Hin- und Rück-)Flug nicht an einen anderen Passagier verkaufen konnte. Hierzu hat sie die Buchungslisten („Leg Information“) vorgelegt, aus denen sich ergibt, dass auf dem Hin- und dem Rückflug die Plätze in der, auch vom Kläger gewählten, economy-class nicht ausgebucht waren, sondern noch Plätze erhältlich waren.

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