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Alkoholisierung führt nicht zwingend bei Unfall zu Mitverschulden!

Sofern sich die Alkoholisierung eines Autofahrers nicht auf den Unfall ausgewirkt hat, darf diese bei der Haftungsabwägung für sich gesehen nicht berücksichtigt werden. So hatte der Unfallgeschädigte zum Zeitpunkt des Geschehens zwar 1,38 Promille Alkohol im Blut, der Zusammenstoß mit dem Schädiger, der eine rote Ampel überfahren hatte, wäre jedoch auch im nüchternen Zustand nicht zu verhindern gewesen. Für den Geschädigten hatte die Trunkenheitsfahrt daher "nur" strafrechtliche Folgen.
OLG Frankfurt, 3.2.2010 - Az: 12 U 47/08
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