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§32d Kurvenlaufeigenschaften(1) Kraftfahrzeuge
und Fahrzeugkombinationen müssen so gebaut und eingerichtet sein,
daß einschließlich mitgeführter austauschbarer Ladungsträger
(§ 42 Abs. 3) die bei einer Kreisfahrt von 360 Grad überstrichene
Ringfläche mit einem äußeren Radius von 12,50 m keine größere
Breite als 7,20 m hat. Dabei muß die vordere - bei hinterradgelenkten
Fahrzeugen die hintere - äußerste Begrenzung des Kraftfahrzeugs
auf dem Kreis von 12,50 m Radius geführt werden.
(2) Beim Einfahren aus der tangierenden Geraden in den Kreis nach Absatz 1 darf kein Teil des Kraftfahrzeugs oder der Fahrzeugkombination diese Gerade um mehr als 0,8 m nach außen überschreiten. Abweichend davon dürfen selbstfahrende Mähdrescher beim Einfahren aus der tangierenden Geraden in den Kreis diese Gerade um bis zu 1,60 m nach außen überschreiten. (3) Bei Kraftomnibussen ist bei stehendem Fahrzeug auf dem Boden eine Linie entlang der senkrechten Ebene zu ziehen, die die zur Außenseite des Kreises gerichtete Fahrzeugseite tangiert. Bei Kraftomnibussen, die als Gelenkfahrzeug ausgebildet sind, müssen die zwei starren Teile parallel zu dieser Ebene ausgerichtet sein. Fährt das Fahrzeug aus einer Geradeausbewegung in die in Absatz 1 beschriebene Kreisringfläche ein, so darf kein Teil mehr als 0,60 m über die senkrechte Ebene hinausragen. Fußnote § 32d Abs. 3: Eingef. durch Art. 1 Nr. 8 V v. 22.10.2003 I 2085 mWv 1.11.2003 (Umsetzung der Richtlinie 2002/7/EG (EGRL 7/2002)) |