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Falscher ReisepreisDer Reisepreis kann
nicht ohne weiteres erhöht werden - dies ist nur unter engen Voraussetzungen
im Falle von Kostensteigerungen
möglich.
Es kann jedoch auch vorkommen, daß dem Urlauber irrtümlich ein falscher nämlich zu niedriger Reisepreis berechnet wurde. In diesen Fällen stellt sich die Frage, ob der Reiseveranstalter den Vertrag wegen Irrtums anfechten (§ 119 BGB) und so von ihm loskommen kann. Grundsätzlich kann ein Vertrag nicht deshalb angefochten werden kann, weil sich eine der Vertragsparteien bei der Kalkulation ihrer Leistung geirrt hat. Hat allerdings die andere Vertragspartei den Kalkulationsirrtum beim Vertragsabschluss gekannt, so handelt sie nach der Rechtsprechung rechtsmissbräuchlich, wenn sie auf der Vertragsdurchführung besteht |